23. Oberpfälzer
BAUMESSE

03./04. März 2018
SA + SO 10-18 Uhr

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Messeneuheiten

Schutz vor Einbruch: Alarmsysteme helfen

Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Über die Hälfte der Einbrüche findet tagsüber statt. Die Aufklärungsquote liegt bei weniger als 15%.
Eine moderne Alarmanlage hilft, Einbrüche zu verhindern.

Auf der Oberpfälzer Baumesse geben Experten Tipps für den Schutz von Hab und Gut.

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für die Bewohner einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.
Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen.
Ratschläge, wie Sie sich und Ihr Eigentum wirkungsvoll schützen können, erhalten Besucher der Oberpfälzer Baumesse im Obergeschoss am Stand der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.

Zunächst sei mit der Falscheinschätzung aufgeräumt, dass sich Einbrecher nur besonders lohnende Objekte aussuchen. Das stimmt nicht! Einbrecher suchen mehrheitlich nach günstigen Gelegenheiten, die leichte Beute versprechen. Folgerichtig ist es immer eine gute Idee, sich mit dem Thema Einbruchschutz auseinander zu setzen.

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Gebäudetechnik.
Einbrecher kommen in den meis-ten Fällen durch Terrassen- oder Balkontüren und Fenster, aber auch durch die Haus- oder Kellertür. Wer in einbruchshemmende Bauelemente investiert, tut bereits viel für seine Sicherheit. Erkennen Einbrecher, dass ihnen der Zugang erschwert wird, geben sie häufig schon auf.
Alarm-Technik
Alarmanlagen (im Fachjargon „Einbruchmeldeanlagen“) erfüllen einen grundlegend anderen Zweck, als einbruchhemmende Fenster, Türen und Schlösser. Sie melden einen Einbruchsversuch und bilden damit eine wichtige Säule beim Einbruchschutz.
Viele Einbrecher lassen sich durch stabile Türen und Fenster abschrecken. Aber eben nicht alle. Selbst der ungebetene Gast mit der größten Ausdauer ist jedoch darauf angewiesen, unentdeckt zu bleiben. Und genau das vereitelt eine Alarmanlage.

Entscheidend ist, dass die Alarmanlage zum Gebäude passt und fachgerecht installiert wird. Hierfür ist die Konsultation eines Fachbetriebs unerlässlich, der nach einer Bestandsaufnahme ein entsprechendes Konzept ausarbeitet.

Moderne Alarmanlagen lassen sich zu Gefahrenmeldesystemen ausbauen, die nicht nur einen Einbruch melden, sondern auch bei Feuer oder einem Wasserschaden Alarm geben. Besonders sinnvoll ist hier die Alarmmitteilung, die auf ein Mobiltelefon geschickt wird. Ebenfalls integrierbar ist ein Hausnotruf, über den per Knopfdruck Hilfe gerufen werden kann.

Förderung
Wer sein Haus oder seine Wohnung mit einbruchhemmenden Bauelementen und einer Alarmanlage nachrüstet, kann beim Vorliegen entsprechender Voraussetzungen auf Förderprogramme der KfW-Bank zurückgreifen.

Extra-Tipp:Tipps und Beratung zum Thema gibt es auf Stand Nr. 1 im OG durch die
Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle.