23. Oberpfälzer
BAUMESSE

03./04. März 2018
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Messeneuheiten

Feuchter Keller, nasse Wände, Schimmel – So retten Sie Ihr Haus

Feuchtigkeit und Schimmel sind nicht nur Gift für die Bausubstanz, sie gefährden auch die Gesundheit der Bewohner.
Professionelle Hilfe bieten spezialisierte Unternehmen.

Der Schreck ist groß, wenn ein Wasserschaden, Schimmelbefall oder ein feuchter Keller festgestellt wird. Kein Wunder, führen diese Schäden im extremsten Fall zur Unbewohnbarkeit des Gebäudes. Wie man wirksam Abhilfe schafft, erklärt Jan P. Fenselau, Fachmann für Bautenschutz aus Amberg.

Die wenigsten Ursachen für Schäden durch Feuchtigkeit oder Schimmel sind auf den ersten Blick zu erkennen. Darum ist zunächst eine genaue Ursachenforschung notwendig. „Da ist manchmal etwas Detektivarbeit erforderlich,“ sagt Jan P. Fenselau. Der Fachmann für Bautenschutz hilft seit rund 15 Jahren Immobilienbesitzern bei Problemen mit Feuchtigkeit und Schimmel.

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Aufsteigende Feuchtigkeit
„Feuchte Keller etwa sind häufig das Resultat von aufsteigender Feuchtigkeit. Die Ursache dafür ist meist eine defekte Horizontalsperre. Das kommt vor allem in älteren Gebäuden häufig vor - wir hatten es aber auch schon in vergleichsweise jungen Häusern.
In diesen Fällen schaffen wir mit einer drucklosen Silikonharz-Injektion Abhilfe. Die dichtet nach unten wieder vollständig ab, so dass das Mauerwerk darüber austrocknen kann. Nach der Trocknungs-Phase kann man dann den beschädigten Putz ersetzen und die Räume wieder nutzbar machen“ führt Fenselau aus.
„Auf gar keinen Fall darf man streichen oder den Putz ersetzen, bevor man die Ursache behoben hat. Die Feuchtigkeit kommt ja trotzdem noch und würde den neuen Putz in kürzester Zeit zerstören. Übrigens ist in diesen Fällen unbedingtes Handeln erforderlich. Feuchtigkeit zerstört das Mauerwerk und macht es „instabil“ weist der Amberger auf die Gefahren feuchter Keller hin.

Wasserschäden
„Schwieriger wird die Ursachenforschung schon, wenn Wände aus scheinbar unerklärlichen Gründen feucht werden. Oft ist die Ursache dafür ein undichtes Rohr oder eine beschädigte Abwasserleitung. Wir hatten sogar erst letztes Jahr einen Fall, wo ein undichter Warmwasserboiler leck war und über einen langen Zeitraum hinweg tröpfchenweise Wasser in den Estrich des Heizraumes abgegeben hat. Das Wasser hat sich seinen Weg schließlich bis zu den Nachbarn des Reihenhauses gesucht und dort für feuchte Wände gesorgt. Hier war das Wichtigste, das Wasser aus den Wänden zu bekommen.

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Bautrocknung
Mit unseren Trocknungsgeräten haben wir über ein paar Wochen hinweg die betroffenen Mauern trockengelegt,“ berichtet Jan P. Fenselau von einem Einsatz in Amberg. „Die Mengen Wasser, die da zusammenkommen, sind ganz erheblich. Würden wir nicht trocknen, blieben die Wände auf Jahre hinaus feucht, selbst wenn wir die Ursache behoben hätten.“

Schimmelbefall
Zum Thema Schimmel weiß Jan P. Fenselau: „Oft ist der Schimmel nur eine Begleiterscheinung von feuchten oder zu kalten Wänden. Ob das der Fall ist, müssen wir zunächst herausfinden und vor allem feststellen, woher z.B. die Feuchtigkeit kommt. Erst wenn die Ursache beseitigt ist, macht es Sinn, mit der Schimmelsanierung zu beginnen. Die Sanierung ist ebenfalls ein Prozess in mehreren Schritten. Zunächst müssen wir wissen, wie tief der Befall geht. Wenn es erforderlich ist, tragen wir auch befallenen Putz oder kontaminierte Farbe ab. Da ist große Sorgfalt gefragt. Natürlich bauen wir das hinterher genau so sorgfältig wieder auf.“

Wer zu diesen Themen Fragen an Jan P. Fenselau hat, trifft ihn auf der Oberpfälzer Baumesse an oder kontaktiert ihn einfach direkt:

Dipl. Ing. Jan P. Fenselau
Hohe Warte 1,
92272 Freudenberg/Aschach,
Tel.: 09621-913983,
Fax: 09621-9609049
www.fenselau-bautenschutz.de

Bildstrecke:

Behebung eines Feuchteschadens durch aufsteigende Feuchtigkeit.

P1190001 Klassisches Bild: Aufsteigende Feuchtigkeit durch eine defekte Horizontalsperre hat Wand und Putz stark zugesetzt
P1190005 Wegen der Feuchtigkeit ist dieser Keller nicht mehr nutzbar
P1190021 Oberhalb der Bodenlinie werden die Injektionsbohrungen gesetzt.
P1190059 In jede Bohrung wird drucklos Silikonharz injiziert.
P1240007 Nachdem das Harz eine neue Horizontalsperre hergestellt hat, kann die Wand austrocknen. Anschließend wird der beschädigte Putz ersetzt.
P1240017 Nach Abschluss der Putzarbeiten erinnert nichts mehr an den Feuchteschaden.
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Um ein Einheitliches Bild zu erreichen, wird nach dem Reparaturputz noch eine Schicht Deckputz angebracht.

Wenn die Ebenheit der Wand keine Rolle spielt, kann auch sofort gestrichen werden.